Was ist die Konferenz der Arbeit mit 
Internationalen Gemeinden (KAmIG)?

Für die Arbeit mit Internationalen Gemeinden gibt es inzwischen in allen Gliedkirchen der EKD Ansprechpersonen. Diese Beauftragungen sind in den Ökumene-Abteilungen angesiedelt, oft auch in Verbindung mit dem Arbeitsfeld Migration. Während es in der Vergangenheit von Seiten der Landeskirchen und der Diakonie einen vor allem durch Wohltätigkeit geprägten Blick auf die Internationalen Gemeinden als „Hilfsbedürftige“ gab, kommen seit einigen Jahren sehr viel stärker die Potentiale der Internationalen Gemeinden für eine diversere Gesellschaft und für kirchliche Entwicklungsprozesse bzw. eine interkulturelle Öffnung der Landeskirchen in den Blick.

Die Beauftragten für die Arbeit mit Internationalen Gemeinden halten den Kontakt zu den örtlichen und regionalen Konventen und Konferenzen Internationaler Gemeinden, unterstützen diese organisatorisch, vermitteln Kontakte der Internationalen Gemeinden untereinander und in die Landeskirchen hinein, bringen die Anliegen Internationaler Gemeinden in landeskirchliche Prozesse mit ein, suchen nach Möglichkeiten finanzieller Unterstützung sowie der Förderung durch Aus- und Weiterbildung von Personen aus Internationalen Gemeinden. Oft helfen sie bei der Suche nach Veranstaltungsorten und Gottesdiensträumen für Internationale Gemeinden.

Diese Beziehungsarbeit dient der Vernetzung und öffnet diese Netzwerke beiden Seiten: Sowohl in der migrantischen als auch in der landeskirchlichen Community. Auf der Ebene der EKD bilden die Beauftragten die „Konferenz für die Arbeit mit Internationalen Gemeinden“, die dem Erfahrungsaustausch, der Absprache und der gemeinsamen Setzung von Impulsen im Kontext der EKD dient. Die KAmIG tagt meist digital, mindesten jedoch einmal im Jahr an wechselnden Orten in Präsenz und unternimmt von Zeit zu Zeit gemeinsame Studienreisen (Utrecht, Helsinki, Mailand). Die KAmIG wird von einem geschäftsführenden Ausschuss und durch das Kirchenamt der EKD koordiniert. Sie entsendet Beobachter und Beobachterinnen in die Interkulturelle Pfarrkonferenz (IPK) und steht mit dieser im Austausch.

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